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Rotorpumpe

Verfügbarkeit:
Produktbeschreibung

Rotorpumpe 1

Die Rotorpumpe ist eine Verdrängerpumpe, die zum Fördern von Flüssigkeiten und halbviskosen Produkten mit kontrollierter Durchflussrate entwickelt wurde. Aufgrund seines Rotationspumpenprinzips eignet es sich für Anwendungen, bei denen eine stabile Produktübertragung erforderlich ist, insbesondere beim Umgang mit Flüssigkeiten mit unterschiedlichen Viskositäten.


Rotorpumpen können in Kosmetik-, Körperpflege-, Lebensmittel-, Pharma-, Chemie- und anderen Flüssigkeitsverarbeitungsanwendungen eingesetzt werden. Abhängig von den Produkteigenschaften und dem Produktionsprozess kann die Pumpe zum Umfüllen von Materialien zwischen Mischtanks, Lagertanks, Abfüllmaschinen und anderen Verarbeitungsgeräten verwendet werden.


Was ist eine Rotorpumpe?

Eine Rotorpumpe ist eine Art Verdrängerpumpe, die rotierende Komponenten in der Pumpenkammer verwendet, um Flüssigkeit vom Einlass zum Auslass zu bewegen.


Während sich der Rotor dreht, saugen die internen Pumpkammern kontinuierlich Produkt in die Pumpe und bewegen es zur Auslassseite. Im Gegensatz zu Kreiselpumpen, die in erster Linie auf der Rotationsgeschwindigkeit basieren, um einen Durchfluss zu erzeugen, fördert eine Verdrängerrotorpumpe bei jeder Umdrehung ein definiertes Produktvolumen.


Dieses Funktionsprinzip macht Rotorpumpen besonders nützlich für Flüssigkeiten, die eine kontrollierte und relativ stabile Förderung erfordern.


Die tatsächliche Pumpleistung hängt von Faktoren wie Produktviskosität, Temperatur, Durchflussrate, Pumpengeschwindigkeit, Einlassbedingungen und den Eigenschaften des zu fördernden Materials ab.


Wie funktioniert eine Rotorpumpe?

Das Funktionsprinzip einer Rotorpumpe lässt sich in vier Grundstufen verstehen:


1. Das Produkt gelangt in die Pumpe

Flüssigkeit gelangt durch den Einlass in die Pumpenkammer, wenn der Rotor zu rotieren beginnt.


2. Der Rotor erzeugt Pumpkammern

Der rotierende Rotor erzeugt wechselnde Innenräume, die das Produkt auffangen und durch die Pumpe transportieren.


3. Das Produkt bewegt sich in Richtung Auslass

Während sich der Rotor weiter dreht, wird die aufgefangene Flüssigkeit zur Auslassseite der Pumpe verdrängt.


4. Kontinuierlicher Produkttransfer

Der Pumpzyklus wiederholt sich, solange sich der Rotor dreht, und sorgt so für einen kontinuierlichen Transfer vom Versorgungsbehälter zur Aufnahmeausrüstung.


Welche Produkte kann eine Rotorpumpe fördern?

Rotorpumpen kommen für ein breites Spektrum an flüssigen und halbviskosen Produkten in Frage.


Zu den gängigen Anwendungen gehören:

  • Kosmetische Cremes und Lotionen

  • Flüssigseife

  • Shampoo

  • Duschgel

  • Gesichtsreiniger

  • Waschmittel

  • Lebensmittelsoßen

  • Sirupe

  • Speiseöle

  • Pharmazeutische Flüssigkeiten

  • Chemische Flüssigkeiten

  • Andere viskose oder halbviskose Formulierungen


Die Eignung einer Rotorpumpe sollte anhand des tatsächlichen Produkts beurteilt werden. Auch die Empfindlichkeit gegenüber Scherung, Temperatur, Durchflussanforderungen und die erforderliche Förderstrecke können sich auf die Pumpenauswahl auswirken.


Bei Produkten mit besonderen Eigenschaften kann die Bereitstellung eines Produktmusters oder detaillierter Formulierungsinformationen an den Ausrüstungslieferanten dabei helfen, festzustellen, ob die vorgeschlagene Rotorpumpe geeignet ist.


Wie wählt man eine geeignete Rotorpumpe aus?

Für Käufer, die eine Rotorpumpe kaufen, beginnt der Auswahlprozess normalerweise mit den Produkt- und Transferanforderungen. Durch die Bereitstellung dieser Angaben an den Lieferanten kann der Pumpenhersteller ein geeignetes Modell und eine geeignete Konfiguration empfehlen.


1. Identifizieren Sie das zu pumpende Produkt

Teilen Sie dem Lieferanten zunächst mit, welches Produkt die Rotorpumpe fördern soll.


Gängige Beispiele sind Shampoo, Duschgel, Lotion, Flüssigseife, Saucen, Sirupe, Speiseöle und andere flüssige oder halbviskose Produkte.


Der Produktname ist nützlich, aber zusätzliche Informationen wie Viskosität, Temperatur und Durchfluss geben dem Lieferanten eine klarere Grundlage für die Pumpenauswahl.


2. Geben Sie die Produktviskosität an

Geben Sie die Viskosität des Produkts unter den tatsächlichen Pumpbedingungen an.


Wenn das Produkt vor dem Transfer erhitzt wird, geben Sie die Viskosität bei der Pumptemperatur an. Einige Produkte werden nach dem Erhitzen deutlich dünnflüssiger, was sich auf die erforderliche Pumpenkonfiguration auswirken kann.


Bei Produkten, deren Viskosität sich während der Produktion ändert, erklären Sie dem Lieferanten den normalen Betriebsbereich.


3. Geben Sie die erforderliche Durchflussrate an

Teilen Sie dem Lieferanten mit, wie viel Produkt Sie pro Stunde umfüllen müssen.


Die Anforderung kann beispielsweise 2.000 l/h, 5.000 l/h oder 10.000 l/h betragen.


4. Geben Sie die Übertragungsbedingungen an

Der Lieferant muss auch wissen, wie das Produkt durch das Produktionssystem wandert.


Zu den nützlichen Informationen gehören:

  • Horizontale Übertragungsstrecke

  • Vertikale Hubhöhe

  • Rohrleitungsdurchmesser

  • Anzahl der Ellenbogen

  • Ventile und andere Rohrleitungskomponenten

  • Einlass- und Auslassstellen


Ein einfaches Pipeline-Layout oder ein Prozessflussdiagramm kann diese Informationen klar darstellen.


5. Erklären Sie die Produkteigenschaften

Teilen Sie dem Lieferanten mit, ob das Produkt suspendierte oder feste Partikel enthält.


Geben Sie bei Produkten, die Partikel enthalten, nach Möglichkeit die ungefähre Partikelgröße, Konzentration und Härte an. Diese Eigenschaften können sich auf das Rotordesign, die Betriebsgeschwindigkeit und die Eignung der Pumpe auswirken.


Bei scherempfindlichen Produkten sollte dies bereits im Angebot erwähnt werden.


6. Bestätigen Sie das erforderliche Pumpenmaterial

Käufer sollten das erforderliche Material für produktberührende Teile je nach Produkt und Produktionsanwendung angeben.


Bei Kosmetik-, Lebensmittel-, Pharma- und Chemieanwendungen sollte das Material der medienberührten Komponenten vor der Bestellung mit dem Lieferanten besprochen werden.


Wenn die Pumpe zu einem bestehenden Verarbeitungssystem aus Edelstahl hinzugefügt wird, geben Sie die Materialanforderungen zusammen mit den Anschlussspezifikationen an.


7. Überprüfen Sie die Einlass- und Auslassanschlüsse

Bestätigen Sie die für die vorhandene Rohrleitung oder Produktionsausrüstung erforderliche Anschlussgröße und -art.


Wenn die Rotorpumpe zwischen einem Mischtank und einem Lagertank oder zwischen einem Lagertank und einer Abfüllmaschine installiert wird, sind die entsprechenden Anschlussmaße vorzusehen.


Gerätezeichnungen oder Fotos der vorhandenen Anschlüsse können dem Lieferanten dabei helfen, die Konfiguration zu bestätigen.


8. Bitten Sie den Lieferanten, das Pumpenmodell zu empfehlen

Nachdem Sie die Produkt- und Prozessinformationen bereitgestellt haben, bitten Sie den Pumpenhersteller, das entsprechende Modell zu empfehlen.


Der Lieferant kann je nach Anwendung die erforderliche Verdrängung, Pumpengeschwindigkeit, Motorleistung, Anschlussgröße und andere Konfigurationsdetails bewerten.


Diese Informationen geben dem Lieferanten ein vollständiges Bild der beabsichtigten Anwendung und erleichtern die Erstellung einer Rotorpumpenkonfiguration und eines Angebots, die zum Produktionssystem passen.


Technische Spezifikationen der Rotorpumpe

Parameter

Spezifikation

Installationstyp

Horizontal / Vertikal

Einlassanschluss

Angepasst an die Prozessanforderungen

Auslassanschluss

Angepasst an die Prozessanforderungen

Stromversorgung

380 V 50 Hz 3-phasig oder kundenspezifisch

Fließen

Je nach Konfiguration

Produktkontaktmaterial

Edelstahl

Anwendbare Produkte

Flüssigkeiten und halbviskose Produkte

Anwendung

Kosmetik-, Körperpflege-, Lebensmittel-, Pharma-, Chemie- und andere Flüssigkeitstransferanwendungen


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